Vannes

Vannes hat sein historisches Zentrum mit mittelalterlichen Häusern und Gassen, einer prächtigen Kathedrale und einer gut erhaltenen Stadtmauer mit herrlichen Garten-Anlagen bewahrt. Vannes ist die dynamische Hauptstadt des Departements Morbihan mit ca 50 000 Einwohnern und 2 Universitäten. Im Sommer finden zahlreiche folkloristische Veranstaltungen statt. Ein Yachthafen mit Anbindung an den Golf von Morbihan befindet sich direkt vor dem alten Stadttor . In der nahegelegenen Werft werden die grössten Katamarane und Trimarane für Segelregatten rund um die Welt gebaut.
Vannes liegt am Golfe von Morbihan, «dem kleinen Meer ». Ursprünglich ein aus 3 Flüssen bestehendes Flussdelta, welches vor Jahrtausenden vom Atlantik geflutet wurde. Dieses ist einzigartig in Europa mit seinen (angeblich) 365 Inseln und Inselchen (aber nur bei Ebbe), wie Halligen vom Meerwasser mit Ebbe und Flut umspült, von denen einige ganzjährig bewohnt sind , wie z. B. die Ile aux Moines und die Ile d’Arz. Besonders beeindruckend ist die Insel « Gavrinis » mit seinem « Cairn », einem Hügelgrab aus der Steinzeit.
Der Golf ist ein herrliches Revier für alle Arten von Wassersport : Segeln, Surfen, Kajak, Motorboot- und Ausflugs-Fahrten ; aber auch zum Entdecken der Strände auf den kleinen Inseln oder zum Fischen in der Nähe der Austernbänke. Schiffs-Ausflüge gibt es während des ganzen Jahres zum Besuch der Inseln im Golf wie auch regelmässige Verbindungen zu den im Atlantik vorgelagerten Inseln : Belle Isle, Houat und Hoëdic.
Nicht weit entfernt von Vannes ist Carnac mit einer geschichtsträchtigen Vergangenheit, die 5000 Jahre zurück geht

Der Gymnasialchor Abendroth und seine Chorleiterin Juliane arbeiteten an einem besonderen Programm.
Neben internationalem Pop mit „Hallelujah“ von Leonard Cohen oder „Heal The World“ von Michael Jackson boten sie Standards aus französischen Liedern und mehrere Songs aus dem Film „Les choristes“
Photo : Klaus Born

Eine Gruppe von 21 Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften Ian Rofé und Anne Cousson vom Lycée Charles Gaulle in Vannes hatte unlängst das Amandus-Abendroth-Gymnasium in Cuxhaven zu Gast. Ziel war es, an einem neuen eTwinning-Projekt (EU-Plattform für Schulen) zu Tourismus und Nachhaltigkeit zu arbeiten.
Die Jugendlichen im Alter von 15 bis 16 Jahren hatten bereits mit ihren deutschen Austauschpartnern der 10. Klassen des AAG mit ihren Lehrerinnen Heike Keuser und Karin Behringer zu den Themen online über die eTwinning-Plattform gearbeitet und konnten nun hier vor Ort vieles besichtigen und kennenlernen.
Direkt ins Weltnaturerbe
Zum vielfältigen Programm gehörten eine Führung in den Salzwiesen und der Heide in Sahlenburg sowie ein Besuch im WattBZ. Anschließend ging es in Wattwagen nach Neuwerk und zurück, wobei das Weltnaturerbe Wattenmeer direkt erlebt werden konnte. Per Schiff machte die Gruppe eine Tour zu den Seehundsbänken und zur Insel Helgoland. Dr. Ingo Sasgen vom AWI in Bremerhaven führte in einem anschaulichen englischsprachigen Vortrag in die Arbeit des Institutes ein, erläuterte Forschungsmethoden und Ergebnisse der Klimaforscher und zeigte Auswirkungen des Klimawandels auf.
Im Anschluss erkundeten die Schülerinnen und Schüler im Klimahaus Bremerhaven die unterschiedlichen Klimazonen. Projektbegleitend führten die Jugendlichen eine Umfrage bei Cuxhavener Geschäfts- und Privatleuten durch, um nach Auswirkungen zu fragen, die Corona auf das jeweilige Unternehmen beziehungsweise auf das Leben der Einzelnen bisher hatte. Daran soll in den kommenden Wochen online weitergearbeitet werden und eine ähnliche Umfrage wird beim Gegenbesuch der deutschen Gruppe in Vannes Mitte Juni hinzukommen.
Auch wenn die Projektsprache Englisch ist, erwies sich die Gruppe als multilingual und sprang während der Zeit des Besuchs zwischen den drei Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch hin und her.
„Für die Förderung der Partnerschaft zwischen den beiden Schulen, zwischen Cuxhaven und Vannes und generell zwischen Deutschland und Frankreich ist dieses Erasmus+ Projekt (ebenfalls ein EU-Programm für Bildung und Begegnung) wieder einmal eine hervorragende Möglichkeit, junge Menschen zusammenzubringen, Freundschaften aufzubauen und dabei gemeinsam an zukunftsorientierten Themen zu arbeiten“, betont das AAG in einer Pressemitteilung. (red)

 

AAG Vannes

Bildinformation: Passend zum Motto: Ein Erinnerungsfoto an der See. Foto: AAG;

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Es war nicht erst gestern, aber ich entsinne mich, wie alles begonnen hat.
Es war 1981. Ich war 5 Jahre alt und stieg in den Bus, der uns nach Nordeutschland bringen sollte, genauer gesagt nach Cuxhaven. Ein kleine Stadt, da wo sich (fast) die Nordsee und der Ärmelkanal treffen. Das ist alles, was ich wusste.
Meine Eltern hatten vor 2 Jahren den Akkordeon-Verein gegründet, um in Saint-Avé junge Akkordeonspieler zusammenzuführen. Wir reisten im Rahmen der Städtepartnerschaft Vannes-Cuxhaven, begleitet vom Bürgermeister von Saint-Avé, – 40 Franzosen um das deutsche Familienleben zu entdecken.
Die Jahre vergehen, und der Austausch setzt sich fort. Ich kann die Fahrten mit dem Bus auf dieser Strecke nicht mehr zählen. Mit meinen Kinderaugen habe ich diese neue Kultur entdeckt und ihre Essgewohnheiten. Dazu kommen viele Erinnerungen an Besuche von Helgoland, des Marinemuseums in Bremerhaven, Hamburg, aber auch an das Schulwesen und natürlich an die beeindruckende Grenze zwischen BRD und DDR, vom Wellenbad in Cuxhaven ganz zu schweigen.

Unsere Musikschule vergrössert und unsere Beziehungen entwickeln sich, und 1988 fahren wir nach Altenwalde. Es ist der Beginn einer langjährigen Beziehung zum Kinderchor von Altenwalde. Die Städtepartnerschaft zwischen Saint-Avé und Altenwalde wird 1989 geschlossen und mein Vater, Michel Girard, wird ihr erster Vorsitzender.
Trotz unserer engen Beziehungen zu Altenwalde entschliessen wir uns 2003, unsere erste musikalische Show, « Gullivers Reisen », in Cuxhaven zu präsentieren. Unsere Schule hat sich weiterhin vergrössert und auch den Namen geändert. Sie heisst jetzt « Musique & Spectacles Girard ». Wir werden sehr herzlich vom Abendroth-Gymnasium empfangen.
2006 folgt « der Rattenfänger von Hameln », 2013 « die Insel der verlorenen Kinder » und 2018 « Heinrich und das endlose Zauberbuch ». Der Empfang ist immer gleich herzlich.


2022 ist angebrochen, im Juli wird der Chor des Gymnasiums bei uns singen, und wir denken bereits an unsere nächste Fahrt nach Cuxhaven, um unser neues Stück « Dracknos, die Légende des Flüstertals » vorzuführen.
Seit 40 Jahren fahre ich nun nach Cuxhaven. Meine Deutschkenntnisse haben sich nicht verbessert, aber meine Kindheitserinnerungen sind lebendig, und ich hoffe, noch lange diesen Austausch fortsetzen zu können.

Ludovic GIRARD, Président – Musique & Spectacles Girard
Frei übersetzt von Andreas

Bei Totatis, der Himmel fällt uns auf den Kopf !
Ein Meteor hat den bretonischen Himmel in der Nacht vom Sonntag auf Montag durchkreuzt. Ein flüchtig strahlender Blitz war in der gesamten Region zu beobachten, besonders bei klarem Himmel, wie in Arzal.
Quelle : Le Télégramme
Erläuterungen (auf Französisch)
 

Basstölpel gerettet
Ein Basstölpel wurde letzten Montag in Damgan aus einem Fischernetz mit Haken befreit. Er wurde zur Ile Grande gebracht, einer Art Rehazentrum für Seevögel.


Quelle : Le Télégramme


Der Sturm « Klaus » hat die Planen an der Baustelle der Chapelle Saint-Yves teilweisse weggerissen


Auf Anordnung des Präfekten des Départements Morbihan musste die Semaine du Golfe 2021 abgesagt werden, da es an Land nicht möglich wäre, die nötigen sanitären Massnahmen, wie z. B. Abstandhaltung, sicherzustellen.
Sie wurde auf das Jahr 2023 verschoben.
Hier sein ein Hinweis erlaubt : die Städtepartnerschaft zwischen Vannes und Cuxhaven wurde im Jahre 1963 besiegelt. 2023 feiern wir also den 60. Geburtstag.
Eine einmalige Gelegenheit für freundschaftliche Treffen auf dem Niveau beider Bürgermeister, sowie der Partnerschaftskomitees sämtlicher Gemeinden des Inter-Comités.